Crossdogging

Immer öfter stehen wir vor dem Luxusproblem, dass unsere Hundehalter nach der Grunderziehung (z.b. Welpen-/Junghundekurs) eine weitere Beschäftigungsform für Ihren Liebling suchen, was immer wieder Kreativität benötigt, da alle Hunde so unterschiedliche Vorlieben und Eigenarten haben. Menschen denken gerne in Schubladen und packen ihren Hund in gerade diese hinein. Was aber, wenn der Labrador gar nicht apportieren möchte? Wie damit umgehen, wenn der Mops sich zum sportlich agilen Aktivhund entwickelt? Oder der dafür angedachte Bordercollie beim klassischen Agility so hoch fährt, dass er in einer Tour bellt?

Nicht exzessiv trainieren, sondern eine vielseitige und facettenreiche Auslastung schaffen lautet beim Crossdogging die Devise. Somit ist Crossdogging ein kreatives Angebot für Menschen, die Freude daran haben, an ihrem Hund ungeahnte Talente zu entdecken und zu erproben. Crossdogging –  ist eine Art Zirkeltraining, bei dem das jeweilige Mensch- Hund Team stationsartig Aufgaben (in 3 wählbaren Schwierigkeitsstufen) aus den unterschiedlichsten Themenbereichen (Grundkommandos, Apport, Distanzkontrolle, Tricktraining, Duldungsübungen, Alltagsgehorsam,…uvm.) meistert, ohne jedoch übertrieben ins Detail zu gehen, so dass auch „der Familienhund“  diese Übung durchaus schaffen kann.

Wir denken nicht in Schubladen, sondern fragen den Hund, was er mag. Bewusst wird beim Crossdogging darauf geachtet, dass die Anforderungen auch alltagstauglich sind und unter Umständen sogar zu praktischen Erleichterungen im Alltag werden können. So wird z.B. ein einfaches „Berühre etwas mit der Nase“ schnell zum Trick „Mach die Tür zu“.